Bürgerinitiative lebenswertes Bad Nenndorf 
damit Bad Nenndorf auch morgen noch liebenswert bleibt

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Bad Nenndorf ist eine lebens- und liebenswerte Stadt am Rande des Deisters im Landkreis Schaumburg.

In den letzten Jahren wurde - nur durch Investoren getrieben - ein Baugebiet nach dem anderen in Bad Nenndorf erschlossen. Nun ist es an der Zeit, einmal innezuhalten und zu überlegen, ob und wieviel Wachstum Bad Nenndorf weiterhin noch verträgt.

Die "Bürgerinitiative lebenswertes Bad Nenndorf" möchte gemeinsam mit der Politik sinnvolle Lösungen zur Wohnraumentwicklung erarbeiten. 

Was aktuell fehlt sind günstige, zentrumsnahe und seniorengerechte Wohnungen. Also Innenentwicklung. Dort tut sich aber kaum etwas. 

Das LandschaftsArchitekturbüro von Luckwald hat im August 2019 den Auftrag erhalten, ein "Stadtentwicklungskonzept Wohnen" für Bad Nenndorf zu erstellen. Aktuell steht immer noch die zugesagte Vorstellung der Ergebnisse durch von Luckwald aus. 

Obwohl das Stadtentwicklungskonzept noch nicht fertig ist, wurden im Juli 2021 mal eben 12 ha neue Bauflächen im Westen und im Osten der Stadt beschlossen. Leider wird hier den Gebieten der Banken wieder einmal der Vorzug eingeräumt. Sie dürfen beginnen, bevor die Stadt mit Ihren eigenen kommunalen Flächen auf den Markt geht. So wird die Eigenvermarktung von Baugebieten durch die Stadt torpediert. 

Eine Untersuchung, ob die Infrastruktur mit Straßen, Kitas und Versorgung überhaupt noch solche Flächen verträgt, liegt auch nicht vor. Alles ist mit heißer Nadel gestrickt - haben wir etwa Wahlkampf?

Für die BI gilt es jetzt darauf zu achten, dass es maximal bei diesen Flächen bleibt. Gemäß dem 2018 von der Politik beschlossenen Wohnraumversorgungskonzept sind damit die Flächenbedarfe bis 2035 übererfüllt. Wichtig ist, das in den neuen Baugebieten auf eine verdichtete Bauweise und auf höchste ökologische Standards geachtet wird. Einfamilienhäuser haben wir zur Genüge.

Und die Innenentwicklung muss weiter vorangetrieben werden, um zukünftig keine Flächen im Außenbereich mehr zu versiegeln. Unter ECHTER Innenentwicklung versteht nicht nur die BI etwas anderes: z.B. Unterstützung bei Sanierung/Umbau oder "Jung kauft Alt" oder Schaffung von Mehrgenerations-Wohnquartieren.

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10.04.2021

Aldi Neubau auf dem Wachtland

Ein weiteres, unschönes Beispiel, wie sich die Stadtverwaltung nicht gerade bürgernah verhält, war die geplante 27. Änderung des Flächennutzungsplans auf dem Wachtland. Dort soll bestehendes Wohnbauland in ein Einzelhandelsgebiet umgewandelt werden, um Aldi die gewünschte Vergrößerung der Verkaufsfläche zu ermöglichen.

Direkt neben bestehender Wohnbebauung! An der Straße Piepmühle gibt es gleich neben dem jetzigen Aldi-Standort doch viel bessere Möglichkeiten für Aldi neu zu bauen. Und warum musste Deister-Bike eigentlich vor 4 Jahren ausziehen? War es nicht, weil Aldi und/oder Edeka sich vergrößern wollten? Bis heute steht das Geschäft leer.

Wieso wird eine gut geeignete, brach liegende Wohnbaufläche einfach so hergeschenkt? Warum werden dort nicht die dringend benötigten Mehrfamilienhäuser gebaut? Zumindest hat sich die Politik schon einmal gegen die ersten Pläne ausgesprochen - sehr vernünftig!



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